Eine Frage der Verhütung

Wenn es um das Thema Verhütung geht, ist es den meisten Menschen wichtig, dass sie effektiv und unkompliziert ist. Heutzutage ist die Familienplanung, besonders für berufstätige Menschen sehr wichtig, denn wann der richtige Zeitpunkt für ein Kind ist wollen Paare selbst entscheiden und es nicht unbedingt darauf ankommen lassen.

Kondome seit Jahren im Trend

Neben der Anti-Babypille gibt es viele verschiedene Verhütungsmethoden, es geht jedoch nicht nur darum eine Schwangerschaft zu verhindern, sondern auch darum, sich vor Geschlechtskrankheiten zu schützen. Das wohl bekannteste Verhütungsmittel, das nicht nur zur Empfängnisverhütung geeignet ist, sondern auch vor Geschlechtskrankheiten schützt und seit Jahrhunderten genutzt wird, ist das Kondom. Diese gibt es in jedem Drogeriemarkt und jeder Apotheke zu kaufen und sie können vieler Orts auch an Automaten gezogen werden. Sie sind das weltweit am häufigsten genutzte Verhütungsmittel, da die Handhabung einfach ist, sie relativ sicher sind und es keinerlei Nebenwirkungen gibt, es sei denn man hat eine recht selten vorkommende Latexallergie. Kondome gibt es sowohl für Männer als auch für Frauen, wobei die Kondome für Frauen noch nicht so weit verbreitet sind, wie die für Männer.

Natürliche Verhütungsmethoden

Wer eine Latexallergie hat und gegen die Einnahme von Hormonen ist, kann auch auf natürliche Weise verhüten. Dabei wird der Termin des Eisprungs bestimmt, denn an diesen Tagen ist die Frau fruchtbar und kann schwanger werden. Diese Methode ist allerdings sehr unsicher und wirkt besser als Ergänzung in Verbindung mit anderen Verhütungsmethoden.

Eine weitere natürliche Verhütungsmethode ist die Knaus-Megino-Methode. Dabei berechnet die Frau ihren voraussichtlichen Eisprung über ein Jahr lang und hält es in einem Menstruationskalender die Zyklustage, also den ersten und letzten Tag der Menstruation fest. Diese Methode gilt allerdings als sehr unsicher und schützt nicht vor Geschlechtskrankheiten. Sie empfiehlt sich eher weniger für die Verhütung, als viel mehr für die natürliche Familienplanung, da man so die fruchtbaren Tage errechnen kann und weiß wann der optimale Empfängniszeitraum ist.

Langfristige Empfängnisverhütung

Es gibt auch Methoden, die einmal angewendet über mehrere Jahre vor Schwangerschaft schützen. Eine dieser Methoden ist, dass sich Frauen eine Spirale in die Gebärmutter einsetzen lassen. Diese sind aus Kupfer und Plastik und können, je nach Verträglichkeit zwischen drei und fünf Jahren in der Gebärmutter bleiben. Die Kupferspirale gibt ständig Kupferionen ab, welche Spermien schädigend sind. Die Nebenwirkungen sind allerdings nicht zu unterschätzen und es kann neben starken Blutungen zu Schmerzen und sogar zu Unfruchtbarkeit kommen, die Methode ist jedoch relativ sicher und hat einen niedrigen Pearl-Index.

Auch die Hormonspirale wird über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren in die Gebärmutter eingesetzt, im Gegensatz zu der Kupferspirale gibt sie kleinste Mengen eines Hormons ab, das verhindert, dass sich die Gebärmutterschleimhaut aufbaut, so dass sich dort keine befruchteten Eizellen einnisten können. Die Hormonspirale ist genauso sicher wie die Pille oder eine Sterilisation, ohne dass der Zyklus beeinflusst wird.

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